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Rotlichttherapie: Der Ratgeber für Schweizerinnen

Rotlichttherapie arbeitet mit sichtbarem rotem Licht zwischen etwa 630 und 660 Nanometern und nahinfrarotem Licht um 850 Nanometer. Die Wellenlänge entscheidet, wie tief das Licht in die Haut reicht. Zehn Minuten pro Anwendung sind der übliche Rahmen, drei bis fünf Mal pro Woche.

Zwei Frauen sitzen mit LED-Masken auf einer Bank am Zürichsee
Rotlicht im Alltag: zehn Minuten, dort wo es in den Tag passt.

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Was macht die Wellenlänge für einen Unterschied?

Rotes Licht zwischen 630 und 660 nm wird vor allem in den oberen Hautschichten aufgenommen. Nahinfrarot zwischen 810 und 850 nm ist für das Auge unsichtbar und dringt tiefer ein. Blaues Licht um 460 nm wird traditionell für unreine Hautpartien eingesetzt.

Ein Gerät, das mehrere Wellenlängen einzeln schaltbar anbietet, lässt Sie wählen, statt Ihnen eine Mischung vorzugeben.

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Was hat die Forschung untersucht?

Wunsch und Matuschka veröffentlichten 2014 in Photomedicine and Laser Surgery eine kontrollierte Studie mit 136 Freiwilligen, die zweimal wöchentlich mit rotem und nahinfrarotem Licht behandelt wurden. Gemessen wurden Hautrauheit per Profilometrie und Kollagendichte per Ultraschall.

Eine randomisierte kontrollierte Studie aus 2023 arbeitete mit 137 Frauen zwischen 40 und 65 Jahren im Split-Face-Design, also mit einer behandelten und einer unbehandelten Gesichtshälfte derselben Person, über zehn Sitzungen in vier Wochen.

Beide Studien untersuchten jeweils ein bestimmtes Gerät mit bestimmten Parametern. Das ist beim Lesen solcher Ergebnisse der wichtigste Vorbehalt.

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Wann am Tag, und wie oft?

Die meisten Geräte arbeiten mit zehn Minuten pro Anwendung. Ob morgens oder abends, ist eine Frage Ihrer Routine, nicht der Physik. Entscheidend ist die Regelmässigkeit: Ein Ritual, das Sie drei Mal pro Woche tatsächlich durchziehen, ist mehr wert als eines, das Sie sich täglich vornehmen und nach zwei Wochen aufgeben.

Zwei Frauen mit LED-Masken am Seeufer im Herbst
Ein kabelloses Gerät bindet Sie nicht an die Steckdose.

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Wohin gehört es in der Pflegeroutine?

Auf gereinigte Haut, vor dem Serum oder der Creme. Eine dicke Pflegeschicht unter dem Gerät ist nicht sinnvoll. Wenn Sie Retinol verwenden, trennen Sie die beiden zeitlich und beobachten Sie, wie Ihre Haut reagiert.

WellenlängeBereichTypische Anwendung
Rot630 bis 660 nmObere Hautschichten
Nahinfrarot810 bis 850 nmTiefere Schichten, unsichtbar
Blauca. 460 nmUnreine Hautpartien

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Worauf beim Kauf achten

Kabellos oder mit Netzkabel entscheidet darüber, ob Sie stillliegen müssen. Ein fester Zehn-Minuten-Timer nimmt Ihnen das Mitzählen ab. Weiches Silikon liegt angenehmer an als eine harte Schale. Und prüfen Sie Garantie und Ansprechpartner, bevor Sie bestellen.

Die LUMÉRA NOVA 5D von SwissReformer bietet 630 nm, 460 nm und 850 nm einzeln wählbar, arbeitet kabellos mit 60 Minuten Akku und schaltet nach zehn Minuten automatisch ab.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Anwendung?

Üblich sind zehn Minuten, drei bis fünf Mal pro Woche.

Muss ich die Augen schliessen?

Ja, während der gesamten Anwendung.

Kann ich die Maske tragen, während ich etwas anderes tue?

Nur bei einem Akkugerät. Mit Netzkabel sind Sie an die Steckdose gebunden.

Rotlicht oder Nahinfrarot?

Rot wirkt oberflächlicher, Nahinfrarot reicht tiefer. Geräte mit einzeln schaltbaren Modi lassen Sie beides nutzen.

Für wen ist es nicht geeignet?

Bei Lichtempfindlichkeit, Hauterkrankungen oder in der Schwangerschaft halten Sie bitte vorab ärztliche Rücksprache.

LUMÉRA ist ein kosmetisches Gerät. Die genannten Studien sind Befunde der jeweiligen Autorinnen und Autoren.